Tirol 2050 und unsere Partner

Tirol 2050 und unsere Partner


Der Klimaschutz ist aktueller denn je.

 


Im Jahr 1990 war die Prognose plus 1°C bis 2030.


Diese Vorhersage haben wir schon jetzt,

2020, überschritten.


Das bedeutet, wenn wir bis 2050 den CO2-Ausstoß nicht einschränken, wird Global sicherlich die plus 4°C Grenze überschritten.

Die Temperatur im Alpenraum würde dann um 6 - 8°C ansteigen!


Jetzt, da wir den Klimawandel bereits spüren können, sind fast alle Staaten bereit, den CO2-Ausstoß zu senken.

Tirol 2050 Energieautonom   -    Eine Initiative  zum Klimaschutz vom Land Tirol.


Das Ziel ist die Reduzierung des CO2 Ausstoß in Tirol um 60%. 

Betroffen sind alle Bereiche, vom Verkehr über Industrie bis zur Hausheizung.

Auch wenn dieses Vorhaben scheinbar unmöglich klingt, ist dieses leichter zu erreichen, als man glaubt.

Im Jahr 2020 sind bereits alle notwendigen Technologien entwickelt, wir brauchen sie nur noch zu verwenden.

Dieses Ziel kann jedoch nur durch die kräftige Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen erreicht werden.

Der Aktionsbaukasten vom Land Tirol umfasst:

  • Energieeffizienz
  • Wasserkraft
  • Umweltenergie
  • Biomasse
  • Sonnenenergie


Unser gemeinsames Ziel ist, den Energieverbrauch um 50% zu senken und die Nutzung der erneubaren Energien um 30% zu steigern.

Minus 60% CO2 beim Wohnen

Zum Einen kann dieses Ziel durch eine Gebäudesanierung erreicht werden. Diese umfasst die Isolierung der Wände, der Fenster und des Dachs oder den Einbau einer Solaranlage.  Natürlich verursacht ein Umbau einiges an Unkosten, die sich nicht jeder leisten kann.

Um den gewünschten Effekt zu erzielen, müsste jedoch jeder Bürger und jede Bürgerin die entsprechenden Investitionen durchführen. Dies verringert zwar die CO2 Emissionen, ist aber noch nicht CO2 neutral.



Die zweite Möglichkeit ist ein Anschluss beim Biomasse Heizwerk, welcher als positive Folge eine CO2-Neutralität nach sich zieht. Ebenso sind die Anschlusskosten auf jeden Fall billiger als eine thermische Gebäudesanierung.

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Energieeffizienz


Beim Straßenverkehr kommt hauptsächlich die Energieeffizienz zum Tragen.

Wer ein Elektroauto besitzt, hat hier schon das Klimaziel erreicht.

Ein E-Auto verbraucht ca. 20 kWh Energie auf

100 km.

Ein Benzin Auto mehr als 55 kWh.

Der Energieverbrauch sinkt um fast 2/3.


Wenn sich der E-Auto Besitzer noch eine 5 kW-PV Anlage leistet, dann kann er das ganze Jahr mit seinem eigenen Strom fahren!!

 


Alles spricht von low Carbon


In Söll ist no Carbon  schon jetzt Realität.


Jeder der beim Heizwerk Söll angeschlossen ist und ein E-Auto plus PV Anlage besitzt, ist schon jetzt CO² neutral.

 


Unsere

Partner

für saubere Energie

  • Tiroler Heizwerkverband

Der Tiroler Heizwerkverband ist eine Genossenschaft, die derzeit aus 27 Mitgliedern besteht. Dabei ist das Ziel des Heizwerkverbandes, alle Kräfte im Bereich der Biomasseheizwerke tirolweit zu vereinen, um die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Tiroler Anlagen zu verbessern. Das betrifft unteranderem folgende Punkte:

  • Informations und Erfahrungsaustausch zwischen den Heizwerken
  • gemeinsame Schulungsprogramme
  • Organisation und Koordination von Betriebsmitteln
  • Kontakt mit Behörden und Förderstellen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
  • SEEGEN - Salzburger erneuerbare Energien

Wir sind auch Mitglied bei der Genossenschaft "Seegen", welche 1997  als Plattform für die Salzburger Biomasseheizwerke gegründet wurde. Mittlerweile sind auch Heizwerke aus den Bundesländern Tirol, Oberösterreich und Vorarlberg sowie aus Deutschland und Südtirol beigetreten.

  • Der Österreichische Biomasseverband

Wer da Klima schützen will, kann es sich jetzt gemütlich machen.


Bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie ein Baum während seines Wachstums aus

der Atmosphäre aufnimmt. Heizen mit Holz ist somit CO2-neutral und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

 

Holz ist das Rückgrat der Energiewende.

Die Energiewende ist eines der großen Vorhaben unserer Generation. Sie bedeutet nichts anderes, als dass wir in Zukunft unsere Energieversorgung komplett mit erneuerbaren Energien bewerkstelligen wollen – CO2-neutral und unabhängig von  fossiler oder atomarer Energie.


Das fossile Zeitalter endet.

Kaum jemand zweifelt mehr, dass die Energiewende für uns und spätere Generationen überlebenswichtig sein wird.

Das hat hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen sind erneuerbare Energien klimaneutral – das heißt, sie belasten unser Klima nicht durch zusätzliche Freisetzung von klimaschädlichem CO2. Zum anderen ist der Umstieg auf erneuerbare Energien die einzige Möglichkeit von den fossilen Ressourcen Gas, Kohle, Uran und vor allem Erdöl unabhängig zu werden. Die zunehmende Knappheit dieser Ressourcen zwingt uns, nach nachhaltigen Alternativen zu suchen.

  

Die Alternative:

Sonne, Wind, Wasser …

Die Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl haben gezeigt, dass Atomkraft keine solche Alternative ist. Also setzen viele bei der Energiewende auf Strom aus Sonne, Wind und Wasser. Tatsächlich leisten diese drei erneuerbaren Energien gute Arbeit: Durch die Zunahme an Windparks, Photovoltaikanlagen und die schon lange bestehende große Zahl von Wasserkraftwerken erzeugt Österreich schon jetzt einen großen Teil seines Stroms auf erneuerbare Art und Weise.


… und vor allem Biomasse.

Mehr als die Hälfte der erneuerbaren Energie stammt aus Biomasse. Der Großteil davon ist Wärme aus Holz. Für die

Energiewende ist das besonders wichtig, da wir mehr als die Hälfte unseres Energieverbrauchs für Wärme, etwa zum Heizen unserer Häuser und Wohnungen, und zur Warmwasseraufbereitung benötigen. Klassische elektrische Anwendungen wie der Betrieb von Elektromotoren, Beleuchtung und Elektrogeräte machen nur etwa 12 % unseres Energieverbrauchs aus. Auch für die Stromproduktion spielt Holz eine bedeutende Rolle: In sogenannten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen kann es in Strom und Wärme umgewandelt werden. Jede zweite Kilowattstunde Ökostrom wurde 2012 aus Biomasse erzeugt. Aus Biomasse wird schon jetzt mehr Energie erzeugt als aus allen anderen erneuerbaren Energien zusammen, das macht Holz mit einem Anteil von 46,5% zum wichtigsten erneuerbaren Energieträger.

Biomasse - Mit Holz in eine nachhaltige Zukunft!

Der Anteil von Holz an unserem Energiebedarf ist schon jetzt respektabel – und er ist ausbaubar. Denn in Österreichs Wäldern wächst jedes Jahr mehr Holz nach als geerntet wird. Holzbrennstoffe sind ein Nebenprodukt der Holzernte und Holzverarbeitung.


Je mehr Holz wir als Baustoff, für Holzmöbel oder andere Holzprodukte verwenden, umso mehr Holzbrennstoffe stehen uns zur Verfügung. Mit der Menge Restholz, die bei der Produktion eines Holzhauses anfällt, kann dieses bei guter Dämmung etwa 70 Jahre beheizt werden. Brennholz und Waldhackgut sind ein Nebenprodukt aus der Holzernte. Rinde und Sägespäne stammen aus der Holzverarbeitung im Sägewerk.

Letztere werden zu Pellets weiterverarbeitet.


Die Bioenergiebranche erwirtschaftet einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro und sichert mehr als 20.000 Arbeitsplätze. Das ist immerhin jeder 2. Arbeitsplatz im Bereich der Erneuerbaren. Von 17 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, die durch Erneuerbare ohne Großwasserkraft eingespart wurden, stammen 12 Millionen von Biomasse. Holz sichert Österreich also nicht nur wohlige Wärme – sondern auch Wohlstand.

Die energetische Verwertung von Holz schafft den Löwenanteil an „Green Jobs“ bei erneuerbaren Energien.

Wenn wir übers heizen reden, sollten wir auch an den Nachwuchs denken.


Holz spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle. Es ist ein vielseitiger Rohstoff: Als Baumaterial ist es beständig, als Werkstoff Grundlage unserer Möbel und Wohnungseinrichtung. Es ist Ausgangsmaterial für die Papierherstellung und wärmt unser Zuhause. Das Beste aber ist: Holz wächst immer wieder nach und steht so auch zukünftigen Generationen zur Verfügung.

 

Der Wald

Heimat der Nachhaltigkeit.

Der Begriff Nachhaltigkeit ist schon sehr alt. Erstmals verwendete ihn in seiner heutigen Bedeutung Hans Carl von Carlowitz, Berghauptmann in Kursachsen im Jahr 1713. Schon vor 300 Jahren hatte er richtigerweise festgestellt, dass man, um einen Wald langfristig bewirtschaften zu können, nur soviel Holz ernten darf, wie wieder nachwächst. An diese Erkenntnis halten wir uns heutenoch – genauer gesagt die österreichischen Waldbesitzer, Förster und Forstmitarbeiter.


Ein vielfältiger Lebensraum.

Wald bietet uns also einen lebenswerten Naturraum, der jedes Jahr größer wird und uns mit einer wichtigen Ressource versorgt: Holz. Heute ist für Waldbesitzer und Forstbetriebe das Verständnis von

nachhaltiger Bewirtschaftung mehr als das bloße Pflanzen und Ernten von Bäumen: Es ist ein achtsamer und sorgfältiger Umgang mit dem Ökosystem Wald mit allen seinen Pflanzen und Tieren.

Schließlich hat der Wald in Österreich neben der Holzproduktion noch weitere vielfältige Aufgaben: Er ist Lebensraum, Erholungsgebiet und erfüllt wichtige Schutz- sowie Wohlfahrtsfunktionen, indem er das Erdreich festigt, vor Lawinen schützt und für sauberes Trinkwasser sorgt.

 

Wachstumsmotor Wald.

Der österreichische Wald sichert bundesweit rund 300.000 Einkommen, und das in über 172.000 Betrieben. Etwa die Hälfte der österreichischen Haushalte nutzen schon jetzt Holz als Brennstoff.

Der jährliche Produktionswert der gesamten Wertschöpfungskette Holz beträgt rund 12 Milliarden Euro. 2011 konnte ein Außenhandelsüberschuss von 3,84 Milliarden Euro erwirtschaftet werden – Holz ist damit nach dem Tourismus der zweitwichtigste Devisenbringer in der heimischen Leistungsbilanz. Im Wald wachsen also nicht nur Bäume – es wachsen auch Jobs.


Ob vollautomatische Pelletheizung oder heimeliger Kachelofen – moderne Holzöfen und -kessel bieten

für jeden die passende Art, mit Holz sauber und mit hohem Wirkungsgrad zu heizen.


Tirol 2050 Energieautonom   -    Eine Initiative  zum Klimaschutz vom Land Tirol.

Unser gemeinsames Ziel ist, den Energieverbrauch um 50% zu senken und die Nutzung der erneubaren Energien um 30% zu steigern.